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Gentechnik und die Gefahren, die drohen

  

Ich möchte euch an dieser Stelle auf die Gefahren der Gentechnik hinweisen. Es wird immer behauptet, dass genmanipulierte Pflanzen den Welthunger bekämpfen könnten, den Ernteertrag steigern würden, die Pestizidbelastung senken würden ... und noch vieles mehr.

Nichts von diesen Versprechungen ist wahr. Genmanupuliertes Saatgut macht die Bauern abhängig von den Konzernen, die es herstellen. Es muss jedes Jahr neues Saatgut gekauft werden, anstatt, wie üblich, etwas von der Ernte zurückzubehalten und im nächsten Jahr zu verwenden. Der Ertrag steigt auch nicht. Das wurde ebenfalls bewiesen. Und der Pestizidverbrauch ist erheblich größer, als bei herkömmlichem Saatgut.

Und was noch schlimmer ist ... die Auswirkungen auf die Umwelt und somit auch auf uns, sind kaum untersucht. Und wenn doch, dann fallen sie immer negativ aus. Ein Beispiel ist die immer stärker werdende Gluten-Unverträglichkeit. In den 1980er Jahren wurde Weizen bereits gentechnisch verändert. Und nun gibt es immer mehr Menschen, die Weizenmehl nicht vertragen können. Ein Schelm, wer dabei einen Zusammenhang sieht ...

Es geht aber, wie immer, nur um den schnöden Mammon. Geld regiert die Welt. Und so versuchen die Gen-Konzerne, wie Monsanto und Co. immer wieder bestehende Gesetze zu umgehen, um ihr genmanupuliertes Saatgut anzubauen. Aber einmal in die Umwelt gebracht, lässt es sich nicht mehr daraus entfernen. In der Schweiz ist Genraps zwar verboten, wächst aber trotzdem, weil Saatgut von der Rheinschiffahrt verloren ging und sich selbst aussäte. Gerade Raps sät sich sehr schnell aus.

Da aber Genpflanzen Pestizide enthalten, verursachen sie erhebliche Schäden in der Insektenwelt. Gerade Bienen sind die wichtigsten Insekten, werden durch die in den Pflanzen enthaltenen Pestizide jedoch umgebracht.

Wenn du dich näher mit dem Thema befassen möchtest kannst du dir unter anderem folgenden informativen Film vom Umweltinstitut ansehen. Dort findest du auch noch mehr Infos zu dem Thema.

Keine Gentechnik durch die Hintertür